Kulturforum Klosterkirche Traunstein

1690 zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht, wurde die Klosterkirche nach der Säkularisation jahrzehntelang zu einem Getreidespeicher degradiert; Dachreiter und Seitenkapelle hatte man zuvor abgerissen. Als Schulgotteshaus erlebte sie 1857 eine unerwartete Renaissance, erhielt 1866 einen neuen Glockenturm und 1920 ihre heutige Wand- und Deckenbemalung.

Erst 1978 wurde sie endgültig geschlossen und exsekriert. 1986 erwarb die Stadt für einen symbolischen Kaufpreis die ehemalige Kirche und sanierte sie bis 1990, vier Jahre später gelang der Kulturfördervereinigung ARTS die Umwandlung in einen viel beachteten "Kunstraum" für Ausstellungen, Lesungen und Konzerte.

Adresse: Ludwigstraße 10, 83276 Traunstein
Kontakt: Sigrid Ackermann
ARTS Kulturfördervereinigung, c/o Sigrid Ackermann
Bachmayerstr. 3, 83278 Traunstein, Tel/Fax: 0861/2374

Kloster Seeon, Festsaal
Kloster Seeon, Klosterstüberl

994 wurde das Benediktinerkloster Seeon von Pfalzgraf Aribo und seiner Frau Adala als Hauskloster und Familiengrablege gegründet. Schon um die erste Jahrtausendwende gewährten Papst und Kaiser dem kleinen Inselkloster Privilegien und kein Geringerer als Kaiser Heinrich II. ließ von den Seeoner Mönchen wertvolle Schriften anfertigen. Von seinen Gründern großzügig mit Besitz ausgestattet, war Seeon zwar keine der herausragenden Abteien Bayerns, hat aber immer wieder Zeiten besondern Glanzes erlebt. Deutlich ist dies noch in den restaurierten Räumen spürbar – besonders aber in den Sakralbauten, wie der Klosterkirche St. Lambert, der Abtkapelle St. Nikolaus und der kleinen Kirche St. Walburg. Während der geistigen und kulturellen Hochblüte besuchte wiederholt der junge Wolfgang Amadeus Mozart die Benediktinermönche auf der Insel im Seeoner See - sogar zwei Kirchenkompositionen widmete er ihnen. Die Säkularisation 1803 traf ein in voller Blüte stehendes Kloster. In den darauf folgenden Jahrzehnten wechselten die Besitzer – bis 1986 der Bezirk Oberbayern, das vom Verfall bedrohte Anwesen erwarb und von Grund auf renovierte. Seit 1993 ist Kloster Seeon als Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Als idyllisches Tagungszentrum mit einem ansprechenden und abwechslungsreichen Kulturprogramm ist Kloster Seeon wieder ein Ort der Begegnung und Inspiration geworden.

Adresse: Kloster Seeon, Klosterweg 1, 83370 Seeon
Kontakt: www.kloster-seeon.de

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