Erik Schumann, Violine

Erik Schumann

Erik Schumann, 1982 als Sohn deutsch/rumänisch-japanischer Eltern in Köln geboren, konzertiert regelmäßig mit namhaften Orchestern in Europa, Asien und den USA und arbeitet mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach oder Gianandrea Noseda zusammen. Seine Konzerte brachten ihn in Konzertsäle wie dem Prinzregententheater München, Seoul Arts Center, Salle Pleyel Paris sowie dem Louvre. In der vergangenen Saison hat Schumann als Solist des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Leos Svarovsky in Tokio und des Schleswig-Holstein Festivalorchesters auf einer Tournee durch Brasilien konzertiert. Außerdem war er als Solist des National Symphony Orchestra im Kennedy Center, Washington D. C., zu erleben. Seit Beginn seiner musikalischen Karriere wurde Schumann mit Preisen und Auszeichnungen geehrt. Er gewann z. B. den ersten Preis beim Wieniawski-Lipinski-Wettbewerb in Lublin und ist Preisträger beim „Internationalen Violinwettbewerb Jacques Thibaud“ in Paris (2002) sowie beim Internationalen Shlomo-Mintz-Violinwettbewerb in Sion, Schweiz (2003). In Anerkennung seiner Leistungen ist Schumann Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ und der „Deutschen Stiftung Musikleben“. 2004 wurde er mit dem renommierten „Bernstein Award“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet. Er ist zu Gast auf angesehenen Festspiele wie den Salzburger Osterfestspielen, dem Kissinger Sommer oder dem Ravinia Musikfestival Chicago. 2009 nahm er auf Einladung von Elena Bashkirova am Jerusalem Chamber Music Festival teil. Zusammen mit Nicolas Altstaedt und Peter Wienhardt spielt er im „AbsoluTrio“ und trat 2004 im Rahmen der Kronberg Academy mit Juri Bashmet, Gidon Kremer und Daniel Hope auf. 2008 erschien Schumanns Debüt-CD, auf der er im Duo mit Henri Sigfridsson Sonaten von Sergei Prokofiev erkundet. Darüber hinaus unterstützt Schumann das von Lars Vogt gegründete Projekt „Rhapsody in School“. Entscheidend für seine musikalische Entwicklung ist sein Lehrer Zakhar Bron, bei dem er derzeit sein Studium an der Musikhochschule Köln vollendet. Weitere Impulse für sein Violinspiel erwarb er sich durch Meisterkurse, u. a. bei Pinchas Zuckerman, Miriam Fried, Shlomo Mintz, Hermann Krebbers und György Pauk. Höhepunkte der nächsten Zeit beinhalten sein Debüt beim NHK Orchestra Tokio, Konzerte mit den Bamberger Symphonikern sowie Wiedereinladungen zum Orchestre de Paris und zum Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Erik Schumann spielt auf einer Violine von Stradivarius (1713).

Razvan Popovici, Viola

Razvan Popovici

Razvan Popovici ist Initiator und Intendant des SoNoRo Festivals in Bukarest, des Chiemgauer Musikfrühlings, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Arezzo. Im vergangenen Dezember wurde er als einer der Leiter des Europalia Festivals 2019 in Brüssel verpflichtet. Popovici spielte als Solist und Kammermusiker in den wichtigen Konzertsälen der Welt wie der Carnegie Hall in New York, Wigmore Hall in London, Kölner Philharmonie, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Konzerthaus und dem Musikverein in Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Théatre-des-Champs-Elysées in Paris und dem Kennedy Center in Washington. Er ist immer wieder Gast bei europäischen Festivals, u. a. beim Lucerne Festival, Rheingau Musikfestival, Kuhmo Festival, Boswiler Musiksommer, den Schwetzinger Festspielen, den Wiener Festwochen und den Elverum Festspielen. Seine Kammermusikpartner waren u. a. Juliane Banse, Konstantin Lifschitz, Natalia Gutman, Radovan Vlatkovic, Daishin Kashimoto, Thomas Demenga, Benjamin Schmid, Christoph Prégardien, Mihaela Martin, Frans Helmerson, Philippe Graffin, Elena Bashkirova, Nobuko Imai, Gilles Apap, Ilya Gringolts, Louis Lortie, Vilde Frang, das casalQuartett, das Szymanowski Quartett, das Vertavo Quartett, das Danel Quartett, das Glinka Quartett, das Schumann Quartett und Mitglieder des Amadeus Quartetts und des Ensembles Wien-Berlin. Popovici ist Mitbegründer und Mitglied des Ensemble Raro, mit dem er in ganz Europa, Japan und Nordamerika konzertiert. Die anderen Mitglieder des Ensembles sind Diana Ketler, Erik Schumann, Alina Pogostkina, Bernhard Naoki Hedenborg, Thorsten Johanns, Olivier Darbellay und Alexander Sitkovetsky. Popovici gibt Meisterkurse in Deutschland, der Tschechischen Republik, Rumänien, Italien, Japan und der Ukraine und unterrichtet regelmäßig bei der Stiftung „Villa Musica“ in Mainz.
Er trat zuletzt beim Storioni Festival in Eindhoven, beim Forte Music Fest in Almaty, Kazachstan, beim Bodensee Festival, beim Stift Festival in Holland, beim Rolandseck Festival, Mittelfest in Cividale und beim Kloster Kamp Festival auf. An der Seite von Alexander Sitkovetsky, Alissa Margulis, Erik Schumann und Thorsten Johanns führte er Mozarts „Sinfonia Concertante“ auf, und gemeinsam mit den Chaarts Chamber Artists, dem Transylvania Symphony Orchester Cluj-Napoca, der Kamerata Kronstadt, dem Rundfunkorchester Bukarest und dem Kobe Chamber Orchestra brachte er Bruchs Doppelkonzert zur Aufführung. Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, erhielt den ersten Bratschenunterricht bei seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte am Mozarteum in Salzburg, am Conservatoire Nationale de Musique et
de Danse in Paris und an der Musikhochschule in Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ.

Justus Grim, Violoncello

Justus Grimmm

Seinen ersten Cellounterricht erhielt Justus Grimm im Alter von fünf Jahren zunächst bei seinem Vater, bevor er bald Studien bei Urich Voss und Claus Kanngiesser sowie später bei Frans Helmerson in Stockholm und Köln aufnahm. Seine außergewöhnliche Begabung bewies er in zahlreichen Wettbewerben. So gewann er u. a. an der Seite des Pianisten Florian Wiek den ersten Preis des „Maria Canals Musikwettbewerb“ in Barcelona. Zudem wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikrates ausgezeichnet. 1993 glänzte er als Solist mit den Hamburger Philharmonikern in der Uraufführung von Matthias Pintschers Cellokonzert „La Metamorfosi di Narciso“. Nach wie vor pflegt er die Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Orchestern. Grimms solistische und kammermusikalische Auftritte führen ihn durch ganz Europa, so war er bereits Gast in vielen der berühmtesten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie, dem Münchner Herkulessaal, dem Théâtre du Châtelet in Paris sowie dem Centro Cultural in Lissabon. 2012 wurde seine Aufführung von Tschaikovskys „Rokokovariationen“ mit dem Orchestre Symphonique de la Monnaie unter Carlo Rizzi im Rahmen einer TV-Produktion live aus dem Palais des Beaux Arts in Brüssel gesendet. Seine bemerkenswerte kammermusikalische Laufbahn führte Grimm mit namhaften Künstlern zusammen, so spielte er u. a. mit Abdel Raman El Bacha, Daniel Blumenthal, Gerard Caussé, Augustin Dumay, Stephen Kovacevich und Antonio Pappano. Er folgte Einladungen zu bedeutenden Festivals, u. a. den Ludwigsburger Festspielen, dem Festival van Vlaanderen, den Dias da Musica Lissabon sowie dem Klarafestival Brüssel. Seit 2010 ist er „Artist in Residence“ des Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano. Neben Live-Mitschnitten vieler europäischen Radiosender liegen bereits zahlreiche CD-Einspielungen vor. Hervorzuheben ist eine CD des Trio Wiek (mit Christina Fassbender und Florian Wiek) mit Werken von Philippe Gaubert, welche vom französischen Magazin „Diapaison“ mit der Bestnote ausgezeichnet wurde. 2012 entstanden eine von der internationalen Presse umjubelte Einspielung mit frühen Werken von George Enescu und eine Gesamtaufnahme der Kammermusikwerke von Cesar Franck. Letztere wurde als beste CD des Jahres 2012 von der belgischen Presse mit dem „Prix Cäcilia“ ausgezeichnet. Seit 2008 ist er Professor für Violoncello am Königlichen Konservatorium Antwerpen, wo er seit 2013 auch als Künstlerischer Direktor wirkt. 2017 war Grimm als Solist u. a. zu Gast bei Emir Kusturica’s „Bolshoi Festival“ in Serbien, dem Thy Chamber Music Festival in Dänemark und dem International Chamber Music Festival in Hamburg. 2018 wird er neben anderen zahlreichen solistischen und kammermusikalischen Auftritten Gast der Internationalen Celloakademie in Nysa, Polen, sein.

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Diana Ketler, Klavier

Diana Ketler

„A high level of pianism with an unusual musical intelligence. She will make her mark in the future“ – so beschrieb der Komponist György Ligeti die Pianistin Diana Ketler nach einem Konzert in London. 2001 wurde Diana als Professorin für Klavier an der Royal Academy of Music in London berufen und gab seitdem Meisterkurse in England, Lettland, der Tschechischen Republik, Spanien, Rumänien und Japan. Diana ist künstlerische Leiterin des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein und künstlerische Beraterin des SoNoRo Festivals in Bukarest. Aus einer bekannten Musikerfamilie aus Riga stammend, erhielt Diana Ketler den ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Im Alter von 12 Jahren debütierte sie unter dem berühmten Dirigenten Vassily Sinaisky. Sie studierte in Riga an der Musikakademie, am Salzburger Mozarteum und an der Royal Academy of Music in London bei Theofil Bikis, Karl-Heinz Kämmerling und Christopher Elton. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Diana Ketler in fast allen Ländern Europas, Japan, Kanada und Russland mit Orchestern wie u. a. der Salzburger Kammerphilharmonie, dem Riga Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Lettischen Sinfonieorchester, dem Münchener Bachorchester und dem Kobe Chamber Orchestra. Zu ihren Engagements zählen Auftritte bei zahlreichen renommierten Festivals weltweit. Einige ihrer Kammermusikpartner waren Konstantin Lifschitz, Wolfram Christ, Radovan Vlatkovic, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Boris Brovtsyn, Baiba Skride, Inga Kalna, Marlis Petersen, Mark Padmore und Gilles Apap. Sie spielte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Sendeanstalten in der ganzen Welt ein. Ihre CD „Songs and Dances of Life“, die sich länderübergreifender Musik u. a. von Béla Bartók, Bohuslav Martinůs und Franz Schubert widmet, wurde von Radio France International als ein „musikalisches Ausnahmeprojekt“ bezeichnet. Als Mitglied des Ensemble Raro konzertiert Diana in ganz Europa, Japan und Südamerika. Im Sommer 2008 wurde das von der Fachpresse hoch gelobte Album „Canti Dramatici“ mit Werken von Johannes Brahms und Peteris Vasks beim Münchener Label Solo Musica veröffentlicht. Während die Zeitschrift „Das Orchester“ vom „göttlich musizierenden Ensemble Raro“ spricht, schreibt „The Gramophone“: „Ensemble Raro brings a feisty application, impeccable polish and lively imagination to Brahms’s stormy C minor Piano Quartet ...“ In der Saison 2009/2010 debütierte das Ensemble Raro im Konzerthaus und im Musikverein in Wien, in der Wigmore Hall in London, in der Musashino Hall in Tokyo und in der Carnegie Hall in New York. 2009 erhielt Diana den „Großen lettischen Musikpreis“. 2010 war sie „Artist in Residence“ des Boswiler Musiksommers.

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Thorsten Johanns, Klarinette

Thorsten Johanns

Thorsten Johanns ist seit dem Wintersemester 2014/2015 Professor für Klarinette an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar. Bevor er 2002 im Alter von 25 Jahren Soloklarinettist des WDR-Sinfonieorchesters Köln wurde, war er drei Jahre stellvertretender Soloklarinettist der Essener Philharmoniker gewesen. Von 2010 bis 2014 war Johanns Professor für Klarinette am Conservatorium in Maastricht. Er konzertiert regelmäßig als Solist und arbeitete bisher u. a. mit den Dirigenten Sir Neville Marriner, Semyon Bychkov, Eivind Aadland, Yutaka Sado, Howard Griffiths, Jonathan Stockhammer und Dan Ettinger zusammen. Als erster und bis heute einziger deutscher Klarinettist wurde Thorsten Johanns persönlich vom Chefdirigenten des „New York Philharmonic Orchestra“, Alan Gilbert, wiederholt nach New York eingeladen, um dort als Solo-Klarinettist mitzuspielen. Darüber hinaus wurde er mehrfach als Solist zum „SuperWorldOrchestra“ nach Tokyo, Japan, eingeladen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen neben dem weltberühmten Oboisten und Dirigenten Heinz Holliger auch das renommierte Auryn-Quartett, das Quartetto di Cremona sowie das Minetti-Quartett aus Wien, das Aris-Quartett und das Ensemble Raro. Der Dirigent Christoph von Dohnanyi verpflichtete ihn zu zahlreichen Konzerten mit dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg. Wiederholte Engagements als Solo-Klarinettist bei den Berliner Philharmonikern zählen ebenso zu seinen Tätigkeiten. Auch bei den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin
und dem Ensemble Modern Frankfurt war und ist er häufig zu Gast ebenso wie bei zahlreichen Festivals weltweit, z. B. in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, beim Luzern-Festival, der Musik-Triennale Köln, den Tiroler Festspielen, dem Kammermusikfestival Kloster Kamp, den Fredener Musiktagen und dem SoNoRo-Festival Bukarest. Zudem wirkte er bei vielen erfolgreichen CD-Produktionen mit. Für die Einspielung von Mozarts „Don Giovanni“ mit dem Ensemble „opera senza“ erhielt er 2008 den „ECHO-Klassik“.

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