Gilles Apap, Violine

Gilles Apap

Gilles Apap, von Yehudi Menuhin „der exemplarische Geiger des 21. Jahrhunderts“ genannt, wird weltweit nicht nur wegen seiner virtuosen Interpretationen von Standardwerken der klassischen Geigenliteratur geschätzt, sondern auch aufgrund seines lustvollen, völlig gelösten und gleichzeitig hoch intensiven Musizierens, das sich jedem unmittelbar als entspannte Freude an Musik mitteilt – sei sie von Bach, Mozart und Ravel oder Traditionelles aus Europa, Amerika oder Indien. 1963 in Algerien geboren und in Nizza aufgewachsen, war Apap Schüler von André Robert, Gustave Gaglio und Vera Reynolds. Er beendete seine Ausbildung im Alter von 19 Jahren mit besonderer Auszeichnung und war Stipendiat verschiedener großer Kunststiftungen. Anschließend ging er nach Amerika zum Curtis Institute of Musik, war bis 2003 Konzertmeister des Santa Barbara Symphony Orchestra und lebt seitdem in Kalifornien. Als er 1985 den internationalen Yehudi Menuhin-Wettbewerb in der Kategorie „Zeitgenössische Musik“ gewann, wurde Menuhin auf ihn aufmerksam und es entstand ein freundschaftlicher Kontakt, der bis zum Tode Menuhins andauerte. Gemeinsam arbeiteten sie noch kurz vor Menuhins Tod an einem Film über Mozarts 3. Violinkonzert, in dessen 3. Satz Apap jene inzwischen legendäre Kadenz spielt, die Menuhin faszinierte und zu dem gemeinsamen Filmprojekt inspirierte. Der Film wurde dann posthum „in memoriam Sir Yehudi Menuhin“ mit der Sinfonia Varsovia für ARTE gedreht. Heute arbeitet Apap als Solist und zunehmend auch als musikalischer Leiter und Dirigent mit Orchestern in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie dem Nahen und Fernen Osten und macht weltweit Konzerttourneen. Er tritt bei internationalen Festivals auf und spielt mit seinem Kammermusik-Trio „Colors of Invention“ Konzerte auf der ganzen Welt. Apap ist als Solist und Lehrer regelmäßig Gast der internationalen Menuhin Foundation und gibt Meisterklassen und Workshops, u. a. an der Kronberg Akademie in Deutschland und der University of Benares in Indien. 1993 entstanden ein Musikerportrait und ein Konzertfilm über Apap, bei denen Bruno Monsaingeon – bekannt für seine legendären Portraits, u. a. von Glenn Gould – Regie führte. Es folgte der Film „Apap Masala – Ein Musiker auf Reisen“, der 2003 in den USA und Indien produziert wurde. Nachdem Apap zunächst für Sony Classical drei CDs eingespielt hatte, gründete er 1999 sein eigenes Plattenlabel „Apapaziz Productions“, für das er inzwischen acht CDs produziert hat. 2009 erschien „sans orchestre“, seine dritte Kammermusik-CD mit den „Colors of Invention“. 2012 spielte Apap gemeinsam mit den „Transylvanian Mountain Boys“ eine CD mit sogenannter „Zigeunermusik“ von Bela Bartok bis Django Reinhardt ein. Eine vierte CD mit Musik russischer Komponisten, wieder mit den „Colors of Invention“, sowie eine zweite DUO-CD sind in Vorbereitung.

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Anna- Liisa Bezrodny, Violine

Gilles Apap

Anna-Liisa Bezrodny ist eine weltweit gefragte Solistin und Kammermusikerin und ihre Konzerte erhalten grandiose Kritiken. Ihr musikalischer Werdegang begann bereits im Alter von zwei Jahren, als sie ihr Geigenstudium bei ihren Eltern begann und im Alter von neun Jahren ihre Ausbildung an der Sibelius Akademie in Helsinki in der Klasse ihrer Eltern, Prof. Igor Bezrodny und Prof. Mari Tampere-Bezrodny, fortführte. In den folgenden Jahren ging sie nach London und gewann 2006 die prestigereiche „Golden Medal“ der Guildhall School of Music and Drama, die zuvor von Künstlern wie Bryn Terfel und Jaqueline de Pre gewonnen worden war. Bezrodny spielte Konzerte in renommierten Konzerthäusern weltweit u. a. in der Wigmore Hall, dem Konzerthaus Berlin sowie der Kölner Philharmonie und arbeitete mit Dirigenten wie Leif Segerstam, Nikolay Alekseyev, Paavo Järvi oder Arvo Volmer zusammen. Gemeinsam mit dem renommierten Pianisten Ivari Ilja nahm sie eine CD für Alba Records auf, die weltweit von der Fachpresse hervorgehoben wurde. Darüber hinaus war sie in zahlreichen Aufzeichnungen des finnischen und estländischen Fernsehens und Radios zu sehen und zu hören. In den vergangenen Jahren trat sie mit dem London Philharmonic Orchestra, den Helsinki Philharmonics, dem Gewandhausorchester Leipzig sowie vielen weiteren auf. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen bedeutende Musiker wie Ivry Gitlis, Ida Händel oder Liana Isakadze. Zuletzt wurde Anna-Liisa Bezrodny für ihre internationale Konzerttätigkeit mit dem „Honorary Musician of the Year“-Award von der Estländischen Kulturstiftung ausgezeichnet. Außerdem erschein auf dem Label ERP Records eine DVD mit Violinkonzerten von Haydn und Mozart, die sie ihrem Vater widmete. Bezrodnys Repertoire reicht von Stücken aus der Zeit des Barock bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, wozu auch Weltpremieren zahlreicher Stücke zählen, wie zum Beispiel des für sie geschriebenen und ihr gewidmeten Werkes „Cantilena“ von Rein Rannap für Violine und Orchester. Neben Ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet Bezrodny seit 2007 sowohl an der Purcell School als auch an der Junior Guildhall School of Music and Drama und ist zudem eine der Assistenz Konzertmeisterinnen und Solistin des Oxford Philharmonic Orchestras. Anna-Liisa Bezrodny spielt derzeit auf einer Amati-Geige, die ihr von der Finnischen Kulturstiftung zur Verfügung gestellt wird.

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Marc Bouchkov / Violine

Marc Bouchkov

Der Ausdruck in der Musik ist es, der Marc Bouchkov stets antreibt. Sein Spiel ist nicht nur begründet auf einer umfassenden Kenntnis der Partituren, des historischen Kontexts und der Authentizität der Interpretation, er versteht seine Aufführung auch als unmittelbare Vermittlung von Inhalten. Die Nähe des Klangs der Geige zur menschlichen Stimme ist für ihn Inspiration und Antrieb, Gefühle und Emotionen wiederzugeben und für die Zuhörer erlebbar zu machen. Marc Bouchkov wird 1991 in eine Geigerfamilie geboren. Von seinem Großvater Mattis Vaitsner erhält er den ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren. In der Folge lernt er bei Claire Bernard und Boris Garlitzky, der ihm fortan als Mentor zur Seite steht. Marc Bouchkovs Weg ist gesäumt von zahlreichen internationalen Auszeichnungen. So gewinnt er beim „Concours International pour Violon Henri Koch“, bei der „European Young Concert Artists Audition“ in Leipzig und beim „Concours Reine Elisabeth“ jeweils den ersten Preis. Schließlich gewinnt er auch 2013 bei der „Montreal International Musical Competition“ den ersten Preis und wird zum Preisträger der Stiftung „Juventus“ von Georges Gara ernannt. Kürzlich erhielt er den „LOTTO-Förderpreis“ des Rheingau Musik Festivals. Die Konzerttätigkeit von Marc Bouchkov verläuft von Beginn an rasant und vielbeachtet von der Kritik. „Ohne Zweifel: ein außergewöhnliches Talent!“, schrieb die „Neue Zürcher Zeitung“ nach seinem Auftritt mit dem Tonhalle Orchester Zürich und Lionel Bringuier 2016 im Rahmen der „Orpheum Stiftung“. Höhepunkte der Spielzeit 2016/2017 waren u. a. die Auftritte mit dem hr-Sinfonieorchester unter Christoph Eschenbach, dem Orchestre National de Belgique und dem Orchestra Sinfonica Nazionale RAI in Turin unter Andrey Boreyko. Zuvor arbeitete er schon mit dem NDR-Sinfonieorchester, Belgian National Orchestra, Moscow Philharmonic Orchestra und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie. Zudem führte er bei einer Ballettproduktion der Deutschen Oper am Rhein Brahms’ Violinkonzert mit den Düsseldorfer Symphonikern auf. Auf Einladung von Mariss Jansons eröffnete er 2014 die Serie „Essentials“ mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Sein vielseitiges kammermusikalisches Wirken führte Marc Bouchkov u. a. nach Hamburg, Montpellier, Colmar, St. Petersburg und Montreal sowie zum Heidelberger Frühling und zur Schubertiade Schwarzenberg. Im Oktober 2016 gab er sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall, wo er den „London Music Masters Preis“ erhielt. Seit Oktober 2014 studiert Marc Bouchkov als Junger Solist im Aufbaustudium an der Kronberg Academy bei Mihaela Martin. Er wird außerdem von Brigitte Feldtmann kulturell gefördert, die ihm eine in Paris gefertigte Violine von Jean Baptiste Vuillaume von 1865 zur Verfügung stellt.

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Daniel Rowland, Violine

Daniel Rowland

Daniel Rowland wurde in London geboren, wuchs in den Niederlanden auf und studierte bei Davina van Wely und Viktor Liberman in Amsterdam und bei Igor Oistrach in Brüssel. Weiterhin arbeitete er intensiv mit Hermann Krebbers, Ruggiero Ricci und Ivry Gitlis. Als Solist trat er u. a. in der Carnegie Hall in New York, der Royal Albert Hall in London sowie in St. Petersburg, Kapstadt und Lissabon auf. Dabei spielte er mit berühmten Dirigenten wie Andrei Boreiko, Viktor Liberman, Heinz Holliger und Jaap van Zweden. Neben dem klassischen und romantischen Repertoire setzt Rowland sich intensiv mit der Moderne auseinander. Dies tut er als Solist mit Ensembles wie dem Nieuw Ensemble Amsterdam, der Musikfabrik Köln und dem Contrechamps in Genf. Höhepunkte in jüngster Zeit waren Bergs „Kammerkonzert“ unter Holliger, Saariahos „Graaltheater“ in Genf und Berios „Sequenza“ in der Wigmore Hall. 2009 präsentierte er eine Aufnahme des Werkes „Acht Jahreszeiten“ von Vivaldi/Piazzolla. Die Kritik zollte Beifall: „Um die Bedeutung von ‚fabelhaft‘ zu verstehen, muss man sich diese Aufnahme anhören...“ („Die Burger“, Cape Town). Seit 2007 ist Rowland Primarius des renommierten Brodsky Quartetts und tritt damit international u. a. in Australien, Mexiko und Fernost auf. Das Quartett ist zudem „in Residence“ bei der Cadogan Hall in London. Als Kammermusiker ist Rowland mit Künstlern wie Ivry Gitlis, Heinz Holliger, Priya Mitchell, Marcelo Nisinman, Natalie Clein, Willard White und Elvis Costello aufgetreten. Er ist häufiger Gast bei internationalen Kammermusikfestivals in Kuhmo, Stellenbosch, Perth, Osnabrück oder Oxford. Mit der Geigerin Priya Mitchell und einigen glänzenden jungen europäischen Solisten gründete er 2009 das „ChamberJam Europe“, ein Ensemble mit der „Sprengkraft von Dynamit“, wie die Süddeutsche Zeitung befand. Das von ihm gegründete und geleitete Stift International Music Festival in einer kleinen Kirche aus dem 14. Jahrhundert im Osten Hollands, die eine für Musik besonders geeignete Akustik aufweist, hat sich in kurzer Zeit den Ruf von außergewöhnlicher Intimität und Intensität erworben. Als Solist und Dirigent hat er wiederholt mit dem Gulbenkian Orchester in Lissabon, dem Tromsö Kammerorchester in Norwegen und vielen anderen Orchestern gearbeitet. Als Gastkonzertmeister spielte er u. a. im BBC Symphony Orchestra, im Philharmonia Orchestra, im Royal Philharmonic und im Rotterdam Philharmonic unter der Leitung von Dirigenten wie Muti, Haitink, Gergiev und Harnoncourt. Er ist „Visiting Professor“ in Glasgow und gibt Meisterkurse in ganz Europa, Mexiko, Hong Kong, Australien und Südafrika. Rowland spielt eine Storioni Geige aus dem Jahre 1776.

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Erik Schumann, Violine

Erik Schumann

Erik Schumann, 1982 als Sohn deutsch/rumänisch-japanischer Eltern in Köln geboren, konzertiert regelmäßig mit namhaften Orchestern in Europa, Asien und den USA und arbeitet mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach oder Gianandrea Noseda zusammen. Seine Konzerte brachten ihn in Konzertsäle wie dem Prinzregententheater München, Seoul Arts Center, Salle Pleyel Paris sowie dem Louvre. In der vergangenen Saison hat Schumann als Solist des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Leos Svarovsky in Tokio und des Schleswig-Holstein Festivalorchesters auf einer Tournee durch Brasilien konzertiert. Außerdem war er als Solist des National Symphony Orchestra im Kennedy Center, Washington D. C., zu erleben. Seit Beginn seiner musikalischen Karriere wurde Schumann mit Preisen und Auszeichnungen geehrt. Er gewann z. B. den ersten Preis beim Wieniawski-Lipinski-Wettbewerb in Lublin und ist Preisträger beim „Internationalen Violinwettbewerb Jacques Thibaud“ in Paris (2002) sowie beim Internationalen Shlomo-Mintz-Violinwettbewerb in Sion, Schweiz (2003). In Anerkennung seiner Leistungen ist Schumann Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ und der „Deutschen Stiftung Musikleben“. 2004 wurde er mit dem renommierten „Bernstein Award“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet. Er ist zu Gast auf angesehenen Festspiele wie den Salzburger Osterfestspielen, dem Kissinger Sommer oder dem Ravinia Musikfestival Chicago. 2009 nahm er auf Einladung von Elena Bashkirova am Jerusalem Chamber Music Festival teil. Zusammen mit Nicolas Altstaedt und Peter Wienhardt spielt er im „AbsoluTrio“ und trat 2004 im Rahmen der Kronberg Academy mit Juri Bashmet, Gidon Kremer und Daniel Hope auf. 2008 erschien Schumanns Debüt-CD, auf der er im Duo mit Henri Sigfridsson Sonaten von Sergei Prokofiev erkundet. Darüber hinaus unterstützt Schumann das von Lars Vogt gegründete Projekt „Rhapsody in School“. Entscheidend für seine musikalische Entwicklung ist sein Lehrer Zakhar Bron, bei dem er derzeit sein Studium an der Musikhochschule Köln vollendet. Weitere Impulse für sein Violinspiel erwarb er sich durch Meisterkurse, u. a. bei Pinchas Zuckerman, Miriam Fried, Shlomo Mintz, Hermann Krebbers und György Pauk. Höhepunkte der nächsten Zeit beinhalten sein Debüt beim NHK Orchestra Tokio, Konzerte mit den Bamberger Symphonikern sowie Wiedereinladungen zum Orchestre de Paris und zum Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Erik Schumann spielt auf einer Violine von Stradivarius (1713).

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Alexander Sitkovetsky, Violine

Alexander Sitkovetsky

Alexander Sitkovetsky, 1983 in Moskau in eine traditionsreiche Musikerfamilie geboren, erhielt den ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Als Achtjähriger gab er sein erstes Konzert. Kurz darauf nahm er sein Studium an der „Yehudi Menuhin School“ in London auf und besuchte Meisterkurse bei Lord Menuhin, der ihm für die gesamte Dauer seines Studiums ein großartiger Lehrmeister und eine wichtige Inspirationsquelle war. Gemeinsame Konzerte führten Sitkovetsky und Menuhin quer durch Europa, wo sie u. a. Bachs „Doppelkonzert“ und Duos von Bartók spielten und Sitkovetsky unter der Leitung von Menuhin Mendelssohns Violinkonzert aufführte. Im Laufe seiner jungen Karriere trat Sitkovetsky bereits u. a. mit dem European Union Chamber Orchestra, dem Malmo Symphony Orchestra, der Academy of St. Martin’s in the Fields, dem Monterrey Symphony Orchestra und dem BBC Concert Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Sir Elder, Kreizberg, Davies, Sewell, Hanson und Swensen auf. Sitkovetsky ist regelmäßiger Gast bei zahlreichen Festivals in der ganzen Welt. Seinem umfangreichen kammermusikalischen Repertoire widmet sich Sitkovetsky in den unterschiedlichsten Besetzungen. So spielt er gemeinsam mit der Pianistin Wu Qian und dem Cellisten Leonard Elschenbroich im „Sitkovetsky Piano Trio“, das mit vielen Preisen bedacht worden ist, z. B. dem Kammermusikpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Das Trio spielt Konzerte in ganz Europa, u. a. in dem Concertgebouw Amsterdam und der Wigmore Hall in London. Zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin brachte Sitkovetsky 2012 im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und des Choriner Musiksommers mit großem Erfolg Beethovens „Tripelkonzert“ zur Aufführung. 2011 wurden Sitkovetsky und seine Duopartnerin Wu Qian mit dem ersten Preis beim „Trio di Trieste Duo“-Wettbewerb ausgezeichnet und in das renommierte Kammermusik-Förderprogramm „Chamber Music Society Two“ des Lincoln Centre, New York, aufgenommen. Weitere Kammermusikpartner von Sitkovetsky sind Julia Fischer, mit der er auch im „Julia Fischer Quartett“ Konzertreisen unternimmt, Janine Jansen, Maxim Rysanov, Misha Maisky, Alexander Chaushian, Natalie Clein, Eric Le Sage, Polina Leschenko, Julian Rachlin, Boris Brovtsyn und viele andere. Auch mit dem Razumovsky Ensemble und dem Ensemble Raro gibt er regelmäßig Konzerte. Sitkovetsky hat Aufnahmen für Angel/EMI, Decca, Orfeo, Onyx und Avanti Classic eingespielt. Seine beiden CDs mit Werken von Bach, Mendelssohn, Panufnik und Takemitsu wurden von der Fachpresse hoch gelobt. Sein umfangreiches Repertoire, das große Engagement für die Kammermusik und Sitkovetskys zahlreiche Konzerte und Rezitals belegen die musikalische Vielseitigkeit des jungen Geigers.

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Tomoko Akasaka, Viola

Tomoko Akasaka

Tomoko Akasaka ist eine Bratschistin, die besonders für ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz, sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin, geschätzt wird. Akasaka hat viele internationale Preise gewonnen, u. a. den ersten Preis bei der 12. internationalen „Japan Classical Music Competition“ und den dritten Preis beim 53. internationalen Musikwettbewerb der ARD (2004). Als Solistin trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester und der Kamerata Baltica unter der Leitung von Dirigenten wie Seiji Ozawa, Johannes Kalitzke und Rüdiger Bohn auf. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Musiker wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Daniel Hope, Heinz Holliger oder Ensembles wie das Kuss Quartett. Akasaka trat auf international renommierten Musikfestivals wie dem Salzburg Festival, dem Pablos Casal Festival, dem Lockenhaus Kammermusikfest und der Schubertiade auf. Außerdem spielte sie weltweit in bedeutenden Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Tonhalle Zürich, dem Mozarteum Salzburg oder der Berliner Philharmonie. In der vergangenen Saison gab sie mehrere Rezitale in der Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland und Japan. Ihre Konzertserie in Tokio wurde vom NHK TV japanweit im Fernsehen ausgestrahlt. Tomoko Akasaka begann im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen und studierte an einer Spezialschule der Toho Musik Universität. Nach ihrem Abschluss setzte sie ihr Studium an der Liszt Akademie in Budapest fort. Bereits kurz nach ihrer Rückkehr nach Japan wechselte sie zur Bratsche und studierte bis zu ihrem 21. Lebensjahr an der Toho Musik Universität in Tokio. Sie setzte ihr Bratschenstudium am Genfer Konservatorium bei Nobuko Imai fort und war darüber hinaus auch seine Assistentin. Zu derselben Zeit war sie als Gastprofessorin am Konservatorium von Neuchâtel tätig. Ihre seit einiger Zeit bestehende musikalische Beziehung mit György Kurtág hatte einen nachhaltigen Einfluss auf ihre Musikerpersönlichkeit. Darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit Helmut Lachenmann und Toshio Hosokawa zusammen und bringt zahlreiche zeitgenössische Werke für Bratsche zur Aufführung. Seit 2016 ist sie Mitglied im Amaryllis Quartett. Derzeit lebt sie in Berlin.

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Razvan Popovici, Viola

Razvan Popovici

Razvan Popovici ist Initiator und Intendant des SoNoRo Festivals in Bukarest, des Chiemgauer Musikfrühlings, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Arezzo. Im vergangenen Dezember wurde er als einer der Leiter des Europalia Festivals 2019 in Brüssel verpflichtet. Popovici spielte als Solist und Kammermusiker in den wichtigen Konzertsälen der Welt wie der Carnegie Hall in New York, Wigmore Hall in London, Kölner Philharmonie, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Konzerthaus und dem Musikverein in Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Théatre-des-Champs-Elysées in Paris und dem Kennedy Center in Washington. Er ist immer wieder Gast bei europäischen Festivals, u. a. beim Lucerne Festival, Rheingau Musikfestival, Kuhmo Festival, Boswiler Musiksommer, den Schwetzinger Festspielen, den Wiener Festwochen und den Elverum Festspielen. Seine Kammermusikpartner waren u. a. Juliane Banse, Konstantin Lifschitz, Natalia Gutman, Radovan Vlatkovic, Daishin Kashimoto, Thomas Demenga, Benjamin Schmid, Christoph Prégardien, Mihaela Martin, Frans Helmerson, Philippe Graffin, Elena Bashkirova, Nobuko Imai, Gilles Apap, Ilya Gringolts, Louis Lortie, Vilde Frang, das casalQuartett, das Szymanowski Quartett, das Vertavo Quartett, das Danel Quartett, das Glinka Quartett, das Schumann Quartett und Mitglieder des Amadeus Quartetts und des Ensembles Wien-Berlin. Popovici ist Mitbegründer und Mitglied des Ensemble Raro, mit dem er in ganz Europa, Japan und Nordamerika konzertiert. Die anderen Mitglieder des Ensembles sind Diana Ketler, Erik Schumann, Alina Pogostkina, Bernhard Naoki Hedenborg, Thorsten Johanns, Olivier Darbellay und Alexander Sitkovetsky. Popovici gibt Meisterkurse in Deutschland, der Tschechischen Republik, Rumänien, Italien, Japan und der Ukraine und unterrichtet regelmäßig bei der Stiftung „Villa Musica“ in Mainz.
Er trat zuletzt beim Storioni Festival in Eindhoven, beim Forte Music Fest in Almaty, Kazachstan, beim Bodensee Festival, beim Stift Festival in Holland, beim Rolandseck Festival, Mittelfest in Cividale und beim Kloster Kamp Festival auf. An der Seite von Alexander Sitkovetsky, Alissa Margulis, Erik Schumann und Thorsten Johanns führte er Mozarts „Sinfonia Concertante“ auf, und gemeinsam mit den Chaarts Chamber Artists, dem Transylvania Symphony Orchester Cluj-Napoca, der Kamerata Kronstadt, dem Rundfunkorchester Bukarest und dem Kobe Chamber Orchestra brachte er Bruchs Doppelkonzert zur Aufführung. Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, erhielt den ersten Bratschenunterricht bei seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte am Mozarteum in Salzburg, am Conservatoire Nationale de Musique et
de Danse in Paris und an der Musikhochschule in Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ.

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Maja Bogdanovic, Violoncello

Maja Bogdanovic

Das „Strat-Magazin“ lobte den Auftritt von Maja Bogdanović in der Canegie Hall als „eine außergewöhnliche Performance von unbeschreiblicher Schönheit, großer interpretatorischer Reife und technischer Exzellenz“ und beschreibt damit die Eigenschaften, die Bogdanović derzeit zu den führenden Cellistinnen unserer Zeit zählen lassen. Sie trat gemeinsam mit international renommierten Orchestern wie dem Tonhallen Orchester Zürich, den Berliner Symphonikern und den Tokyo Philharmonics auf und spielte in weltbekannten Konzerthäusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Tonhalle Düsseldorf sowie dem Prinzregententheater München. Außerdem gab sie Konzerte auf namhaften Festivals wie dem Festival de Radio France et Montpellier, dem Kuhmo Festival, dem European Festival of Young Talents in Paris oder dem Plaisir de Musiques Annency. Zu ihrem breit gefächerten Repertoire zählen insbesondere zeitgenössische Werke. So spielte sie unter anderem Uraufführungen von Krysztof Penderecki, Sofia Gubaidulina, Philip Sawyers, Nicolas Bacri. Besonders hervorzuheben ist ihre Zusammenarbeit mit Krysztof Penderecki, die in Frankreich im Orchestre National des Pays de la Loire begann und bei den Belgrader und den Slowenischen Philharmonikern sowie dem Tonhallen Orchester Zürich fortgeführt wurde. Darüber hinaus wurde sie gemeinsam mit weiteren international renommierten Musikerinnen und Musikern wie Lorin Maazel und Anna-Sophie Mutter dazu eingeladen, bei den Feierlichkeiten anlässlich des 80. Geburtstags von Penderecki in Warschau aufzutreten. Bogdanović schloss ihr Studium mit dem ersten Preis am Conservatoire National Superieur de Musique von Paris ab, an dem sie den Postgraduate-Kurs bei Michel Strauss absolvierte und Kammermusik bei Itamar Golan und Pierre-Laurant Aimard studierte. Nach ihrem Studium in Paris ging sie nach Berlin, um an der Universität der Künste bei Prof. Jens Peter Maintz sowie Bernard Greenhouse, Alban Gerhardt, Young-Chang Cho und Heinrich Schiff zu studieren. Ihre musikalische Ausbildung begann bereits in ihrer frühen Kindheit bei Nada Jovanovic an der Kosta Manojlovic Musikschule in Belgrad, Serbien. Während dieser Zeit gewann sie erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben in der Tschechoslowakei, Österreich, Frankreich und Italien. Maja Bogdanović spielt ein eigens für sie gefertigtes Cello des bekannten französischen Geigenbauers Frank Ravatin.

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Justus Grim, Violoncello

Justus Grimmm

Seinen ersten Cellounterricht erhielt Justus Grimm im Alter von fünf Jahren zunächst bei seinem Vater, bevor er bald Studien bei Urich Voss und Claus Kanngiesser sowie später bei Frans Helmerson in Stockholm und Köln aufnahm. Seine außergewöhnliche Begabung bewies er in zahlreichen Wettbewerben. So gewann er u. a. an der Seite des Pianisten Florian Wiek den ersten Preis des „Maria Canals Musikwettbewerb“ in Barcelona. Zudem wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikrates ausgezeichnet. 1993 glänzte er als Solist mit den Hamburger Philharmonikern in der Uraufführung von Matthias Pintschers Cellokonzert „La Metamorfosi di Narciso“. Nach wie vor pflegt er die Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Orchestern. Grimms solistische und kammermusikalische Auftritte führen ihn durch ganz Europa, so war er bereits Gast in vielen der berühmtesten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie, dem Münchner Herkulessaal, dem Théâtre du Châtelet in Paris sowie dem Centro Cultural in Lissabon. 2012 wurde seine Aufführung von Tschaikovskys „Rokokovariationen“ mit dem Orchestre Symphonique de la Monnaie unter Carlo Rizzi im Rahmen einer TV-Produktion live aus dem Palais des Beaux Arts in Brüssel gesendet. Seine bemerkenswerte kammermusikalische Laufbahn führte Grimm mit namhaften Künstlern zusammen, so spielte er u. a. mit Abdel Raman El Bacha, Daniel Blumenthal, Gerard Caussé, Augustin Dumay, Stephen Kovacevich und Antonio Pappano. Er folgte Einladungen zu bedeutenden Festivals, u. a. den Ludwigsburger Festspielen, dem Festival van Vlaanderen, den Dias da Musica Lissabon sowie dem Klarafestival Brüssel. Seit 2010 ist er „Artist in Residence“ des Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano. Neben Live-Mitschnitten vieler europäischen Radiosender liegen bereits zahlreiche CD-Einspielungen vor. Hervorzuheben ist eine CD des Trio Wiek (mit Christina Fassbender und Florian Wiek) mit Werken von Philippe Gaubert, welche vom französischen Magazin „Diapaison“ mit der Bestnote ausgezeichnet wurde. 2012 entstanden eine von der internationalen Presse umjubelte Einspielung mit frühen Werken von George Enescu und eine Gesamtaufnahme der Kammermusikwerke von Cesar Franck. Letztere wurde als beste CD des Jahres 2012 von der belgischen Presse mit dem „Prix Cäcilia“ ausgezeichnet. Seit 2008 ist er Professor für Violoncello am Königlichen Konservatorium Antwerpen, wo er seit 2013 auch als Künstlerischer Direktor wirkt. 2017 war Grimm als Solist u. a. zu Gast bei Emir Kusturica’s „Bolshoi Festival“ in Serbien, dem Thy Chamber Music Festival in Dänemark und dem International Chamber Music Festival in Hamburg. 2018 wird er neben anderen zahlreichen solistischen und kammermusikalischen Auftritten Gast der Internationalen Celloakademie in Nysa, Polen, sein.

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Zoran Markovic, Kontrabass

Zoran Markovic

Zoran Markovic wurde im Jahr 1965 in Montenegro geboren. Als er sechs Jahre alt war, begann er Akkordeon zu spielen. „Meine Eltern dachten, dass mich das davon abhalten würde, Unfug zu treiben. Als ich vierzehn war, wechselte ich zum Kontrabass. Ich war groß und wollte ein größeres Instrument. Und ich wollte ernstere Musik machen.“ Er studierte an der Universität von Belgrad und in Venedig, Cremona, München und Salzburg, bevor er sich in Ljubljana niederließ. Er tritt sowohl in Slowenien als auch außerhalb seines Landes als Solist mit Orchestern und mit Kammermusik-Ensembles auf. Er ist regelmäßiger Gast beim Slowenischen Radio Symphonie Orchester. Zuletzt war er auch als Dirigent sehr erfolgreich. Er unterrichtet an der Musikakademie von Ljubljana und gibt Meisterkurse auf der ganzen Welt. Er ist Gründer und Managing Director der „ZMT“ in Ljubljana, einer Firma für Saitenhalter. Beim Spielen von Kammermusik entstehen Zorans glücklichste Momente: „Es ist so lebendig, so voller Unerwartetem.“ Er spielt einen Kontrabass der Bologneser Schule aus dem 18. Jahrhundert.

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Diana Ketler, Klavier

Diana Ketler

„A high level of pianism with an unusual musical intelligence. She will make her mark in the future“ – so beschrieb der Komponist György Ligeti die Pianistin Diana Ketler nach einem Konzert in London. 2001 wurde Diana als Professorin für Klavier an der Royal Academy of Music in London berufen und gab seitdem Meisterkurse in England, Lettland, der Tschechischen Republik, Spanien, Rumänien und Japan. Diana ist künstlerische Leiterin des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein und künstlerische Beraterin des SoNoRo Festivals in Bukarest. Aus einer bekannten Musikerfamilie aus Riga stammend, erhielt Diana Ketler den ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Im Alter von 12 Jahren debütierte sie unter dem berühmten Dirigenten Vassily Sinaisky. Sie studierte in Riga an der Musikakademie, am Salzburger Mozarteum und an der Royal Academy of Music in London bei Theofil Bikis, Karl-Heinz Kämmerling und Christopher Elton. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Diana Ketler in fast allen Ländern Europas, Japan, Kanada und Russland mit Orchestern wie u. a. der Salzburger Kammerphilharmonie, dem Riga Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Lettischen Sinfonieorchester, dem Münchener Bachorchester und dem Kobe Chamber Orchestra. Zu ihren Engagements zählen Auftritte bei zahlreichen renommierten Festivals weltweit. Einige ihrer Kammermusikpartner waren Konstantin Lifschitz, Wolfram Christ, Radovan Vlatkovic, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Boris Brovtsyn, Baiba Skride, Inga Kalna, Marlis Petersen, Mark Padmore und Gilles Apap. Sie spielte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Sendeanstalten in der ganzen Welt ein. Ihre CD „Songs and Dances of Life“, die sich länderübergreifender Musik u. a. von Béla Bartók, Bohuslav Martinůs und Franz Schubert widmet, wurde von Radio France International als ein „musikalisches Ausnahmeprojekt“ bezeichnet. Als Mitglied des Ensemble Raro konzertiert Diana in ganz Europa, Japan und Südamerika. Im Sommer 2008 wurde das von der Fachpresse hoch gelobte Album „Canti Dramatici“ mit Werken von Johannes Brahms und Peteris Vasks beim Münchener Label Solo Musica veröffentlicht. Während die Zeitschrift „Das Orchester“ vom „göttlich musizierenden Ensemble Raro“ spricht, schreibt „The Gramophone“: „Ensemble Raro brings a feisty application, impeccable polish and lively imagination to Brahms’s stormy C minor Piano Quartet ...“ In der Saison 2009/2010 debütierte das Ensemble Raro im Konzerthaus und im Musikverein in Wien, in der Wigmore Hall in London, in der Musashino Hall in Tokyo und in der Carnegie Hall in New York. 2009 erhielt Diana den „Großen lettischen Musikpreis“. 2010 war sie „Artist in Residence“ des Boswiler Musiksommers.

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Roland Pöntinen, Klavier

Roland Pontinen

Roland Pöntinen gab sein Debut 1981mit den „Royal Stockholm Philharmonics“ und hat seitdem mit bedeutenden Orchestern weltweit konzertiert. Er erhielt Einladungen zu renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Mozart Festival. Zu den Sternstunden seiner Karriere zählen seine Auftritte mit den Philharmonikern in Paris und London, den Los Angeles Philharmonics in der Hollywood Bowl sowie Konzerte bei den Londoner Proms, in denen er die Klavierkonzerte von Grieg und Ligeti spielte. Dank seiner unersättlichen Spielfreude und seiner bemerkenswerten Technik hat er sich ein erstaunliches Repertoire angeeignet, das von Bach bis Ligeti reicht. Der Schwerpunkt liegt dabei jedoch auf den „goldenen Jahren“, der Klaviermusik vom 19. Jahrhundert bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Komponisten wie Debussy, Busoni, Szymanowski und Rachmaninow. Pöntinen brachte kürzlich alle Sonaten Beethovens sowie das Werk „Années de pèlerinage“ von Liszt zur Aufführung. Viele Komponisten wie Sven-Erik Bäck, Veli-Matti Puumala, Anders Eliasson und Anders Hilborg widmeten ihm Werke. 2007 spielte er beim Verbier Festival gemeinsam mit dem Komponisten Shchedrin dessen Uraufführung von „Romantic Duets“. Als gefragter Kammermusikpartner spielte er mit Barbara Hendricks, Janine Jansen, Nobuko Imai oder Torleif Thedéen. Pöntinen gab weltweit Solokonzerte und war die letzten zwei Konzertsaisons auf Tournee in Japan, Taiwan, England, Skandinavien und den Niederlanden. 2017 nahm er Leonard Bernsteins „The Age of Anxietey“ gemeinsam mit dem Arctic Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Christian Lindberg auf. Pöntinen kann auf eine Diskografie mit knapp 100 Veröffentlichungen bei Labels wie BIS, c p o, Arte Nova, Emi und seinem eigenen Label Haddock zurückblicken. Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist er auch als Komponist aktiv. Sein Stück „Blue Winter“ wurde unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch im Jahr 1998 in der Carnegie Hall aufgeführt, 2016 fand die Uraufführung seines Stücks „L’éléphant rose“ für Trompete und Klavier in der Wigmore Hall statt. Pöntinen ist Mitglied der Royal Swedish Academy of Music und bekam 2002 die „Litteris et Artibus“, eine schwedische königliche Medaille für die Anerkennung von bedeutenden Fähigkeiten auf einem künstlerischen Gebiet, verliehen.
Er war zudem Juror bei internationalen Wettbewerben wie der „Buzoni Competition“ oder der „European Piano Competition“ und wurde eingeladen, 2020 Teil der Jury der „Enescu Competition“ in Bukarest zu sein.

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Thorsten Johanns, Klarinette

Thorsten Johanns

Thorsten Johanns ist seit dem Wintersemester 2014/2015 Professor für Klarinette an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar. Bevor er 2002 im Alter von 25 Jahren Soloklarinettist des WDR-Sinfonieorchesters Köln wurde, war er drei Jahre stellvertretender Soloklarinettist der Essener Philharmoniker gewesen. Von 2010 bis 2014 war Johanns Professor für Klarinette am Conservatorium in Maastricht. Er konzertiert regelmäßig als Solist und arbeitete bisher u. a. mit den Dirigenten Sir Neville Marriner, Semyon Bychkov, Eivind Aadland, Yutaka Sado, Howard Griffiths, Jonathan Stockhammer und Dan Ettinger zusammen. Als erster und bis heute einziger deutscher Klarinettist wurde Thorsten Johanns persönlich vom Chefdirigenten des „New York Philharmonic Orchestra“, Alan Gilbert, wiederholt nach New York eingeladen, um dort als Solo-Klarinettist mitzuspielen. Darüber hinaus wurde er mehrfach als Solist zum „SuperWorldOrchestra“ nach Tokyo, Japan, eingeladen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen neben dem weltberühmten Oboisten und Dirigenten Heinz Holliger auch das renommierte Auryn-Quartett, das Quartetto di Cremona sowie das Minetti-Quartett aus Wien, das Aris-Quartett und das Ensemble Raro. Der Dirigent Christoph von Dohnanyi verpflichtete ihn zu zahlreichen Konzerten mit dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg. Wiederholte Engagements als Solo-Klarinettist bei den Berliner Philharmonikern zählen ebenso zu seinen Tätigkeiten. Auch bei den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin und dem Ensemble Modern Frankfurt war und ist er häufig zu Gast ebenso wie bei zahlreichen Festivals weltweit, z. B. in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, beim Luzern-Festival, der Musik-Triennale Köln, den Tiroler Festspielen, dem Kammermusikfestival Kloster Kamp, den Fredener Musiktagen und dem SoNoRo-Festival Bukarest. Zudem wirkte er bei vielen erfolgreichen CD-Produktionen mit. Für die Einspielung von Mozarts „Don Giovanni“ mit dem Ensemble „opera senza“ erhielt er 2008 den „ECHO-Klassik“.



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